Es war einmal eine Ehefrau die hatte einen Ehemann. Der Ehemann war viele Jahre lang sehr fleißig und sehr tüchtig. Nun aber war er schon etwas alt und knarzig. Er hatte schon ein Holzbein. Die Ehefrau wollte ihn nicht mehr und sprach: Du bist zu alt und knarzig. Du bringst es nicht mehr im Bett. Du bist raus!

Daraufhin wurde er vor die Türe gesetzt. Er beschloss nach Bremen zu gehen und dort Stadtmusikant zu werden. Auf seinem Weg traf er einen anderen Mann der gerade am Röcheln war und furchtbar schlauchzen musste.

Der "Knarzige" und die "Couchfläze"

Warum keifst du so? Hat dir eine Mücke ins Auge gestochen? fragte der Knarzige.
Ach, ich bin die ganze Nacht durchgerannt. Meine Frau wollte mich erschlagen weil ich zu faul bin. Nach zwei Jahren Rumfläzen kam sie an und boxte mir ins Gesicht ‐ einfach so ohne Vorwarnung. Dann hat sie mir mit dem Nudelholz einen Scheitel gezogen.

Mh, das klingt ja total fies. Diese Schlampe! sagte der Knarzige.
Ja, als sie mich rausgeworfen hat, durfte ich nicht mal meine Couch mitnehmen. Hach, ich weiß gar nicht was aus mir werden soll ohne Couch
Da sagte der Knarzige: Ich gehe nach Bremen um dort Stadtmusikant zu werden. Komm doch mit!
Kannst du denn ein Musik-Instrument spielen? fragte die Couchfläze.
Nö, aber ich kann mit meinem Holzbein klappern, schau mal: Klipp-klapp, klipp-klipp-klapp. Klippie-klippie-klapp .. Klipp-klapp, klipp-klipp-klapp. Klippie-klippie-klapp. Ich könnte als Holzbeinklapperer auftreten.
Oh wow, dann bin ich dabei.
Kannst du auch ein Instrument spielen? fragte der Knarzige.
Nein, aber meine Frau hat mir so oft in die Fresse gehauen, jetzt sind meine Augen immer geschwollen. Ich könnte als Augenknacker auftreten.

Der "Schrumpfige" aus der Luft

Die beiden Männer zogen durch das Land und nach einer Weile beobachteten sie wie ein armes Würstchen im hohen Bogen durch die Luft geschleudert wurde und mit seinem perforiertem Hintern übel auf den ausgetrockneten Sandweg aufschlug während seine Frau noch hinterherbrüllte: Du bist raus, du Schrumpfpimmel! Hau ab hier!!
Die beiden Männer liefen zu ihm hin und der Knarzige fragte:

Was hast du denn angestellt?
Ach ich bin einfach zu klein. Immer wenn ich mit meiner Frau ins Bett gehe und sie meinen Schrumpfpenis sieht bekommt sie einen Wutanfall. Meine Schwiegermutter war sogar schon der Meinung dass ich mit Absicht so klein sei, damit ich keine Kinder zeugen muss.

Weißt du was - wir gehen nach Bremen und werden Stadtmusikanten. Kannst du ein Instrument spielen?
Nein aber meine Frau gibt mir jeden Morgen eine Schelle und dadurch sind meine Ohren geplättet. Ich kann meine Schlappohren zusammenschlagen und damit rhythmische Klatschtöne machen. antwortete der Schrumpfige.
Das ist ja großartig. Das passt genau zu uns!“ sagte der Knarzige.

Der "Dumme" aus dem Misthaufen

Wenig später kamen die drei Ehemänner an einem Misthaufen vorbei. Darin lag ein Mann von dem nur noch die Schuhe herausguckten. Der Schrumpfige zog den Mann aus dem Misthaufen heraus. Boah Junge, du stinkst aber ganz schön. Was ist denn mit dir passiert? fragte die Couchfläze.
Der Mann schnaufte: Ach ich weiß auch nicht. Immer öfter verlaufe ich mich im Haus und finde das Klo nicht mehr. Deshalb mache ich auf den Teppich. Meine Frau sagte zu mir Du bist sohooo doof. Du bist so bescheuert, du bist sogar zu doof zum Scheißen! Du findest nicht mal den Weg zum Klo du Trottel. Du bist raus! RAUS!! Verstehst du was ich sage? R-A-U-S - RAUS! Und dann hat sie mich in den Arsch durch das Fenster getreten und ich bin hier in diesem Misthaufen gelandet. „Das ist ja kaum zu glauben“, sagte der Knarzige empört. „Wollen denn alle Frauen uns Männer loswerden? Nur weil wir knarzig, couchfläzig, schrumpfig und zu doof zum Scheißen sind?“ „Komm doch mit uns mit“, sagte der Schrumpfige. „Wir können für unsere Gruppe noch einen Sänger gebrauchen. Kannst du singen?“ „Nein aber meine Frau hat mir neulich einen Schneidezahn ausgeschlagen. Jetzt kann ich gut durch die Zahnlücke pfeifen. Hör mal: „Pfiff, pfuff, pfaff, pfieeeeeeep. Ich kann als Zahnlückenpfeifer auftreten.“ Der Doofe freute sich und ging mit den Anderen mit.

Das Geheimnis der Ehefrauen

Stundenlang liefen die vier Ehemänner durch die Gegend und suchten den Weg nach Bremen. Es wurde langsam dunkel. Sie waren sehr hungrig und sehr sehr müde. Sie wollten sich sehr sehr sehr gerne ausruhen. In der Ferne sahen sie in einem Haus Licht brennen. Hey Leute, schaut mal da vorne. Vielleicht haben wir Glück und bekommen dort etwas zu essen und können schlafen. sagte der Knarzige.

Sie schlichen sich langsam an das Haus heran, sodass sie niemand bemerkte. Sogar der Dumme schaffte es sich unbemerkt dem Haus zu nähern. Die Männer schmulten durch das Fenster und beobachteten vier Frauen, die mit einem durchtrainierten Jüngling an einem Tisch sitzten und Karten spielten. Der Jüngling trug ein Basecap im Gesicht und eine Sonnenbrille damit ihn niemand erkennen konnte. Offenbar war er an diesem Tag im Inkognito-Modus unterwegs.

Mann, tritt mich doch ein Pferd! Das ist meine Alte da am Tisch - die Ute! Die spielen Strippoker, flüsterte der Knarzige.
Oh Gotte Petra! sagte der Faule.
Karin! sagte auch der Kleine.
Nur der Doofe war sich nicht ganz sicher, ob die eine Frau an dem Tisch seine Frau oder seine Mutter war. Er konnte die beiden noch nie unterscheiden.

Nach etwa zehn Minuten beschlossen die Männer eine Aktion zu starten und ihre Exfrauen in dem Haus zu erschrecken. Das Strippoker-Spiel war schon in seine Endphase eingetreten. Eine der Ehefrauen am Tisch hatte nur noch ihr Höschen an. Wir müssen etwas unternehmen.“ sagte der Knochige.

Die vier Ehemänner kletterten aufeinander um sich zu einem großen Monster aufzubauen. Der doofe versuchte ganz nach oben zu klettern aber er war zu doof zum Klettern und fiel wieder herunter. Der Faule stand daneben und sprach: "Hach, ich kann gerade irgendwie nicht." Durch das Poltern...

Nur der Doofe blieb weiter auf dem Faulen stehen und wartete bis die eingefrorene Zeit wieder auftauen würde. Doch das passierte nie.

Die Frauen fielen vor Schreck von ihren Stühlen. Eine der Frauen schrie: "Oh nein, Gespenster!". Eine andere Ehefrau brüllte: "Oh nein, die Polizei!". Die Dritte Ehefrau schrie: "Oh nein, Einbrecher" Die vierte kreischte einfach nur: "Ahhhh, Hilfeeee! Mein Ex-Ex-Mann". Die vier Ehefrauen rannten vor Todesangst aus dem Haus und versteckten sich im Wald. Der Kleine saß auf dem Dach und musste Wache halten.

Die vier Ehefrauen, hatten nun ein Problem. "Ich habe kein Geld mehr", sagte eine. "Ich habe keinen Hausschlüssel mehr", sagte eine andere. "Und ich habe keinen Slip mehr an", stellte die Dritte fest. "Ich habe meine Ehering verloren" "Wo ist eigentlich der Jüngling?". "Der ist bestimmt abgehauen", vermutete die Erste. "Männer hauen doch immer ab, wenn es brenzlich wird." Die vier Ehefrauen beschlossen etwas zu unternehmen. "Hach, wie ich Männer hasse!" Es gibt immer nur Probleme mit den Kerlen."

Sie wählten die Kleinste unter ihnen aus, die sich ins Haus schleichen sollte um festzustellen, wie die Lage ist. Sie schlich sich langsam an das Haus an. Sie war nackt und deshalb gut in der Dunkelheit zu erkennen. Als sie sich in das Haus schlich und das Licht anschalten wollte, knallte es furchtbar laut. Sie rannte vor Schreck zum Fenster, doch dort stand der Dicke Ehemann mit seinem Smartphone und machte immer noch Videos. Sie rannte zu einem anderen Fenster doch dort wartete der doofe Ehemann mit seinem Silberblick und fing an zu Lallen. Die Frau schrie vor Angst: "Hilfeee, ein Zombie!!". Sie sprang durch ein anderes Fenster und als sie draußen am Boden lag, sah sie die Plattfüße des kleinen Mannes. Sie schrie: "Hilfeeee! Eine Riesen-Ente will mich töten!" Vom Dach keifte es: "Schön ist der Glanz, schön ist der Glanz.".

Die Frau rannte vor Todesangst zurück in den Wald.
„Was ist passiert“, fragte die eine Ehefrau. „In der Küche ist ein Zombie der mich fressen wollte.“
„In der Türe ist ein Riese der mich erschlagen wollte.“
„Im Zimmer ist eine Riesen-Ente die mich zermalmen wollte.“
„Und auf dem Dach sitzt der Teufel persönlich und brüllt: »Schnappt euch die Gans, Schnappt euch die Gans!«“

Die vier Ehefrauen rannten vor Todesangst davon. Die Ehemänner jedoch machten es sich in dem Haus gemütlich und fraßen die ganzen Fressalien auf die dort noch überall verteilt rumstanden. Nur der Dumme wusste nicht wie er die Gabel halten muss. Er fraß nur Brot. Nach der Fressorgie, spielten die Männer noch etwas Strippoker und gingen dann schlafen. So konnten sie sich erstmal so richtig ausschlafen.

Ankunft in Bremen

Am nächsten Morgen erreichten die vier Ehemänner Bremen. Sie beschlossen auf dem Marktplatz Musik zu machen und damit Geld zu verdienen. Sind wir jetzt eine Band?, fragte der Dumme. Ja, klar, antwortete der Knarzige. Dann brauchen wir einen Bandnamen. Wie wär's mit "The Losers" oder mit "Die Dorftrottel". "Die Pennerband" Nachdem die vier Männer fünf Stunden lang musiziert hatten und dabei bereits zwölf Cent eigenommen hatten, tauchten plötzlich ihre Ehefrauen auf, die nach Bremen kamen um den Stadtausttreiber zu berichten dass sich im Wald ein Monster herumtreiben würde und dieses doch bitteschön gefangen werden sollte. (Oder falls, dass nicht ginge, ddas Monster wenigstens ausrotten)

Die Frauen stellten sich vor den musizierenden (Ex-)Ehemännern und beobachteten wie die Männer musizierten. Sie konnten es kaum glauben was diese dort veranstalteten. Eine der Ehefrauen trat dem kleinen auf die Füße und brüllte: So, jetzt probier mal mit deinen Watschelfüßen Musik zu machen, du alte Plattfußgurke.

Eine andere zog ihrem Ehemann die Ohren lang, sodass sie noch länger wurden als sie es bereits waren. Sie sagte: So, jetzt probier mal mit deinen Elefantenohren Musik zu machen, die Schlappohrpimmel.

Die dritte Ehefrau schlug ihrem Mann den zweiten Schneidezahn mit ihrer Faust heraus und sprach: So Kumpel, jetzt probier mal ob du immernoch Lückenpfeifen kannst, du Pfeifenzeisich.

Die vierte Ehefrau trat ihrem Ex-Mann mit ihren Spitzschuhe so dermaßen in den Arsch, dass er drohte vor Schmerzen zu explodieren. So, jetzt versuch mal im Sitzen zu scheißen du Kackvogel.

All you need is "Music"

Die vier Ehemänner schrien und kreischten wie wildgewordene Tiere. Einige Passanten wurden auf das Gejaule aufmerksam und sahen wie die Ehefrauen ihre musizierenden Ehemänner fertig machten. Eine ältere Frau, die mit Ihrem Mann auf dem Marktplatz spazieren ging beobachtete das Drama und sagte zu Ihrem Mann dass er eingreifen soll. Als Mann kann ch mich doch da nicht einmischen. Dann machen die mich auch noch fertig. Du weißt doch wie klapprig ich bin. Darufhin beschloss die Omma, das Heft selbst in die Hand zu nehmen.

Also meine Damen, ich muss doch sehr bitten. So können doch so nicht mit Ihren Ehemännern umgehen. Die Herren musizieren hier schon den ganzen Morgen.
Eine andere Rentnerin schloss ich an und sagte: „Die armen Männer machen doch nur ein Bisschen Straßenmusik um ihre Blödheit auszukurieren. Da könnt ihr sie doch nicht einfach treten und schlagen.“ Einige Menschen riefen aus dem Hintergrund: „Geil, endlich mal was los hier in diesem langweiligen Kacknest!“ Die vier Ehefrauen ließen von ihren geschundenen Ehemännern ab und seufzten.
Der alte Ehemann murrte: „Ich bin zwar alt, und bringe es im Bett nicht mehr so, aber ich kaufe dir gerne eine Gummipuppe.“ Die vier Frauen beruhigten sich und kamen wieder runter

Knarzigkeit Na gut ich verzeihe dir deine Dummheit Na gute ich v. deine Faulheut Na gut, ich verzeihe dir deine Schrumpfigkeit. Ok, ich verzeihe dir, aber nur unter einer Bedingung: Eine der Frauen sagte: Hey, aber zuerst müsst ihr die Monster aus unserem Ferienhaus vertreiben.

Die Männer konnten kaum glauben was gerade passiert war. Sie freuten sich wie kleine Kinder die gerade ein brandneues Buddelkasten-Spielset geschenkt bekommen hatten. Sie wollten ihren Frauen eine Freude machen. Der dumme wusste natürlich nicht wie. Aber der Knarzige sagte: Lasst uns zusammen musizieren! Die Männer machen Musik und die Frauen tanzen dazu. Eine der Ehefrauen sagte: Eine super Idee!. Wir machen alle Musik zusammen.

Und so fanden die vier Ehemänner und die vier Ehefrauen wieder zusammen. Durch Musik. Die Passanten waren so begeistert, dass einige von ihnen sogar zweimal Geld spendeten. Am Ende hatten sie über 130 Euro eingenommen und gingen zusammen mit ihren Frauen wieder heim. Nur der Doofe stand immernoch mit dem Gesicht zur Kirchenmauer und machte Selfies von sich wie er in der Nase bohrte.

Das ist die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten.